AGB


Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Personen

Für die Zwecke dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen (diese werden hiernach als "AGB" bezeichnet) wird die FOUR-TWENTY GmbH, FN 487131w, Praterstraße 14, A1020 Wien, hiernach als das "Unternehmen" und der/die jeweilige VertragspartnerIn beziehungsweise der/die KäuferIn als "Kunde" bezeichnet.

 

Die Bezeichnung Kunde umfasst Frauen gleichsam und wird der Einfachheit halber im Folgenden durchgehend verwendet.

 

2. Geltung

Das Unternehmen bietet seine Waren ausschließlich auf der Grundlage dieser AGB einerseits in seinem Geschäft in der Praterstraße 14, A1020 Wien (hiernach als das "Geschäft" bezeichnet) und andererseits über die von ihr betriebene Webseite supherb.shop (hiernach als der "Webshop" bezeichnet) an.

Die AGB liegen zur Information im Geschäft zur freien Entnahme auf und können zudem jederzeit tagesaktuell im Webshop unter der Rubrik "AGB" abgerufen werden.

Der Kunde erklärt im Geschäft durch den Kauf von Waren und Produkten sowie im Webshop durch Anklicken der Checkbox “Ich habe die allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Wiederrufsbelehrung gelesen und akzeptiert.”, die vorliegenden AGB (sowie die enthaltene Widerrufsbelehrung) gelesen und verstanden zu haben, mit ihnen einverstanden und an sie gebunden zu sein.

Etwaige entgegenstehende oder von diesen AGB abweichende allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden durch die vorliegenden AGB vollständig abbedungen, es sei denn, das Unternehmen hat ausdrücklich und schriftlich ihrer Geltung zugestimmt. Zu diesem Zweck gelten etwaige Vertragserfüllungshandlungen des Unternehmens nicht als Zustimmung zu von diesen AGB abweichenden allgemeinen Geschäftsbedingungen des Kunden.

 

3. Vertragsabschluss und Bestellungen

Die Präsentation der Waren im Geschäft sowie im Webshop stellt kein bindendes Angebot des Unternehmens auf Abschluss eines Kaufvertrages dar. Der Kunde wird hierdurch lediglich aufgefordert, selbst ein Angebot an das Unternehmen zu legen.

 

Die Bestellung im Webshop erfolgt hierbei in folgenden Schritten:

a.) Auswahl der gewünschten Ware und Menge;

b.) Registrierung im Webshop durch Angabe von Name, Adresse, E-Mail-Adresse und Telefonnummer;

c.) Übersicht vorvertraglicher Informationen für Verbraucher gemäß § 5a KSchG und § 4 FAGG;

d.) Wahl von Art des Versandes und Bezahlung, hier stehen PayPal oder Überweisung zur Auswahl;

e.) Übersicht der bestellten Waren zur Prüfung der Angaben im Warenkorb;

f.) Bestätigung durch Anklicken des Buttons „bestellen“;

g.) Abschließende Prüfung und gegebenenfalls Berichtigung der eingegebenen Daten;

h.) Verbindliche Bestellung;

i.) Durch das Absenden der Bestellung im Webshop gibt der Kunde ein verbindliches Angebot für den Abschluss eines Kaufvertrages über die im Warenkorb enthaltenen Waren ab;

j.) Das Unternehmen bestätigt den Eingang der Bestellung des Kunden durch Versendung einer automatischen E-Mail. Diese Bestellbestätigung stellt noch nicht die Annahme des Vertragsangebotes durch das Unternehmen dar, sie dient lediglich der Information des Kunden, dass die Bestellung eingegangen ist. Die Erklärung der Annahme des Vertragsangebotes erfolgt durch entweder konkludent durch die Auslieferung der Ware oder eine ausdrückliche Annahmeerklärung.

 

4. Information über das Rücktrittsrecht eines Verbrauchers gemäß § 11 FAGG

a.) Kunden, welche Verbraucher im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes (hiernach kurz als "Verbraucher" bezeichnet) sind, können von einem außerhalb der Geschäftsräume des Unternehmers geschlossenen Vertrag oder von einem Fernabsatzvertrag – so keine gesetzliche Ausnahmeregelung greift – innerhalb von vierzehn Werktagen zurücktreten.

b.) Die Rücktrittsfrist beträgt vierzehn Kalendertage. Sie beginnt bei Verträgen über die Lieferung von Waren mit dem Tag, an dem der Verbraucher oder ein von ihm benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen hat. Im Falle eines Vertrages über mehrere Waren, die in einer einheitlichen Bestellung bestellt und getrennt geliefert werden, ab dem Tag, an dem der Verbraucher oder ein von ihm benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz genommen hat. Es genügt, wenn der Verbraucher die Rücktrittserklärung innerhalb der Frist abgesendet hat.

c.) Die Rücktrittserklärung kann beispielsweise formlos via E-Mail an hello@supherb.shop oder auch per Schreiben an das Geschäft erfolgen.

d.) Das Rücktrittsrecht besteht weder bei bereits geöffneter Ware, noch bei Waren, die nach den Wünschen des Kunden angefertigt wurden, die eindeutig auf dessen persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind, die aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht für eine Rücksendung geeignet sind, die schnell verderben können oder deren Verfallsdatum überschritten wurde (siehe hierzu § 18 Abs 1 FAGG).

 

Erklärt der Verbraucher den Vertragsrücktritt, so hat Zug um Zug

a.) das Unternehmen den vom Verbraucher geleisteten Kaufpreis inklusive der Kosten der Lieferung (ausgenommen hiervon sind Kosten, welche über jene einer Standardlieferung hinausgehen, wie beispielsweise die Kosten einer Expresslieferung) zu erstatten und den vom Verbraucher auf die Sache gemachten notwendigen und nützlichen Aufwand zu ersetzen sowie

b.) der Verbraucher die empfangene Ware binnen vierzehn Tagen zurückzustellen.

 

5. Preise, Versandkosten

a.) Die vom Unternehmen angebotene Ware ist im Geschäft und im Webshop ausgestellt. Der Preis der angebotenen Ware inklusive Mehrwertsteuer befindet sich im Geschäft und im Webshop in verkehrsüblicher Art auf, unter oder neben der Ware.

 

b.) Der Preis der Ware im Webshop enthält keine Versandkosten, diese hat der Kunde zu tragen. Das Unternehmen verrechnet dem Kunden die für den Versand tatsächlich aufgewendeten sowie einen angemessenen Regiekostenaufschlag.

 

6. Einfuhr- und Zollvorschriften, Ausfuhrbestimmungen

a.) Der Kunde hat bei Bestellungen im Webshop jedenfalls die Einfuhr- und Zollvorschriften des jeweiligen Ziellandes zu beachten und einzuhalten.

b.) Dem Kunden obliegt alleine das Risiko für alle Folgen, welche aus unzulässigem Warenversand in das Ausland, aus der Nichtbeachtung von Einfuhr- und Zollvorschriften fremder Länder (einschließlich der Durchfuhrvorschriften), aus der falschen oder unzureichenden Ausfertigung der Zollinhaltserklärung, des grünen Zollzettels oder anderer Begleitpapiere sowie aus der Nichtbeachtung der geltenden Ausfuhrbestimmungen entstehen. Sinngemäß gilt dies zudem für Schäden, welche dem Absender durch Verlust des Anspruchs auf Ersatz entstehen, wenn die versendete Ware von den Zollbehörden eines fremden Landes beschlagnahmt wird.

 

7. Zahlungsbedingungen, Verzugszinsen

a.) Das Unternehmen akzeptiert folgende Zahlarten:

Barzahlung, Bankomatzahlung, Paypal und Überweisung.

Wählt ein Kunde im Webshop die Zahlungsart Überweisung, so hat er innerhalb von sieben Kalendertagen ab dem Zugang der Bestellbestätigung zu zahlen. Erst nach (vollständigem) Zahlungseingang auf dem Konto des Unternehmens erfolgt die Lieferung.

Das Unternehmen behält sich das Recht vor, Kunden mit schlechter Zahlungsmoral nur gegen Vorauskasse zu beliefern.

 

b.) Bei Zahlungsverzug eines Kunden ist das Unternehmen berechtigt, nach seiner Wahl den Ersatz des tatsächlich entstandenen Schadens oder Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu begehren. Dies sind bei Verbrauchern: 4 % pa, bei Unternehmern: 9,2 % pa über dem Basiszinssatz.

 

8. Annahmeverzug

Übernimmt der Kunde die gesendete Ware nicht wie vereinbart, so befindet er sich im Annahmeverzug. Nach erfolgloser Nachfristsetzung ist das Unternehmen berechtigt, die Ware auf Kosten und Gefahr des Kunden bei einem dazu befugten Gewerbsmann einzulagern. Das Unternehmen behält sich auch in diesem Fall das Recht vor, entweder weiterhin auf Vertragserfüllung zu bestehen oder nach Setzung einer angemessenen, mindestens zwei Wochen umfassenden Nachfrist vom Vertrag zurückzutreten und die Ware anderweitig zu verwerten.

9. Lieferbedingungen

a.) Das Unternehmen ist erst dann zur Leistung verpflichtet, wenn der Kunde all seinen Verpflichtungen, welche zur Ausführung erforderlich sind, nachgekommen ist.

b.) Sofern die Auftragsbestätigung nichts anderes vorsieht angegeben, versendet das Unternehmen die Ware innerhalb von sieben Werktagen nach Zahlungseingang.

c.) Das Unternehmen ist berechtigt, die vereinbarten Termine und Lieferfristen um bis zu zwei Wochen zu überschreiten. Erst nach Ablauf dieser Frist ist der Kunde berechtigt, nach Setzung einer angemessenen Nachfrist vom Vertrag zurückzutreten.

 

10. Geringfügige Leistungsänderungen

Handelt es sich um kein Verbrauchergeschäft, gelten geringfügige oder sonstige für Kunden zumutbare Änderungen der Leistungs- beziehungsweise Lieferverpflichtung vorweg als genehmigt. Dies gilt insbesondere für durch die Ware bedingte Abweichungen (z.B. bei Maßen, Farben, Verpackung, Geruch etc.).

 

11. Schadenersatz

Schadenersatzansprüche von Kunden gegen das Unternehmen sind im Falle leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Personenschäden oder – bei Verbrauchergeschäften – für Schäden an zur Bearbeitung übernommenen Sachen. Das Vorliegen von leichter oder grober Fahrlässigkeit hat, sofern es sich nicht um ein Verbrauchergeschäft handelt, der geschädigte Kunde zu beweisen. Die in diesen AGB enthaltenen oder sonst vereinbarten Bestimmungen über Schadenersatz gelten auch dann, wenn der Schadenersatzanspruch neben oder anstelle eines Gewährleistungsanspruches geltend gemacht wird.

 

12. Eigentumsvorbehalt

Das Unternehmen liefert Ware ausschließlich unter Eigentumsvorbehalt an Kunden und diese verbleibt bis zur vollständigen Bezahlung im Eigentum des Unternehmens. Die Geltendmachung des Eigentumsvorbehaltes gilt nur dann als Rücktritt vom Vertrag, wenn dieser ausdrücklich erklärt wird. Bei Warenrücknahme ist das Unternehmen berechtigt, angefallene Transport- und Manipulationsspesen zu verrechnen. Bei Zugriffen Dritter auf die Vorbehaltsware – insbesondere durch Pfändungen – verpflichtet sich der Kunde, auf das Eigentumsrecht des Unternehmens hinzuweisen und diesen unverzüglich von diesem Umstand zu benachrichtigen. Ist der Kunde Verbraucher oder kein Unternehmer, zu dessen ordentlichem Geschäftsbetrieb der Handel mit den vom Unternehmen erworbenen Waren gehört, darf er bis zur vollständigen Begleichung der offenen Kaufpreisforderung über die Vorbehaltsware nicht verfügen, sie insbesondere nicht verkaufen, verpfänden, verschenken oder verleihen. Der Kunde trägt das volle Risiko für die Vorbehaltsware, insbesondere für die Gefahr des Unterganges, des Verlustes oder der Verschlechterung.

 

13. Rücktrittsrecht

a.) Im Falle eines Annahmeverzuges des Kunden oder anderer wichtiger Gründe, wie etwa Zahlungsverzug des Kunden, ist das Unternehmen zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt, sofern er von beiden Seiten noch nicht zur Gänze erfüllt wurde. Für den Fall des Rücktrittes hat das Unternehmen bei Verschulden des Kunden die Wahl, einen pauschalierten Schadenersatz von 20 % des Bruttorechnungsbetrages oder den Ersatz des tatsächlich entstandenen Schadens zu begehren. Bei Zahlungsverzug des Kunden ist das Unternehmen von allen weiteren Leistungs- und Lieferungsverpflichtungen entbunden und berechtigt, noch ausstehende Lieferungen oder Leistungen zurückzuhalten und Vorauszahlungen beziehungsweise Sicherstellungen zu fordern oder nach Setzung einer angemessenen Nachfrist vom Vertrag zurückzutreten.

b.) Tritt der Kunde unberechtigt vom Vertrag zurück oder begehrt er dessen Aufhebung, so hat das Unternehmen die Wahl, auf die Erfüllung des Vertrages zu bestehen oder der Aufhebung des Vertrages zuzustimmen. Für den Fall der Aufhebung des Vertrages ist der Kunde verpflichtet, nach Wahl des Unternehmens einen pauschalierten Schadenersatz in Höhe von 20 % des Bruttorechnungsbetrages oder den tatsächlich entstandenen Schaden zu bezahlen.

 

14. Datenschutz, Adressenänderung und Urheberrecht

a.) Der Kunde räumt dem Unternehmen das Recht ein, die von ihm im Zuge des Bestellvorgangs angegebenen personenbezogenen Daten automationsunterstützt zu speichern und zu verarbeiten. Die Daten des Kunden werden vom Unternehmen nicht an Dritte weitergegeben.

b.) Der Kunde ist verpflichtet, Änderungen seiner Wohn- oder Geschäftsadresse dem Unternehmen bekanntzugeben, solange das vertragsgegenständliche Rechtsgeschäft nicht beiderseitig vollständig erfüllt ist. Wird die Mitteilung unterlassen, so gelten Erklärungen auch dann als zugegangen, falls sie an die zuletzt bekanntgegebene Adresse gesendet werden.

 

15. Zurückbehaltungsrecht

Handelt es sich um kein Verbrauchergeschäft, so ist der Kunde auch im Falle von gerechtfertigter Reklamation – außer in den Fällen der Rückabwicklung – nicht zur Zurückhaltung des gesamten, sondern nur eines angemessenen Teiles des Bruttorechnungsbetrages berechtigt.

 

16. Erfüllungsort, Vertragssprache, Rechtswahl, Gerichtsstand

a.) Erfüllungsort ist der Sitz des Unternehmens.

b.) Die Vertragssprache ist Deutsch.

c.) Die Vertragspartner vereinbaren österreichische inländische Gerichtsbarkeit. Handelt es sich nicht um ein Verbrauchergeschäft, ist zur Entscheidung aller aus diesem Vertrag entstehenden Streitigkeiten das am Sitz des Unternehmens sachlich zuständige Gericht ausschließlich örtlich zuständig.

d.) Auf diesen Vertrag ist materielles österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts und des UN-Kaufrechtes anwendbar. Gegenüber einem Verbraucher gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dadurch keine zwingenden gesetzlichen Bestimmungen des Staates, in dem er seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt hat, eingeschränkt werden.

 

17. Salvatorische Klausel

Sollten Bestimmungen dieses Vertrages rechtsunwirksam, ungültig und/oder nichtig sein oder im Laufe ihrer Dauer werden, so berührt dies die Rechtswirksamkeit und die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die Vertragspartner verpflichten sich in diesem Fall, die rechtsunwirksame, ungültige und/oder nichtige (rechtsunwirksam, ungültig und/oder nichtig gewordene) Bestimmung durch eine solche zu ersetzen, die rechtswirksam und gültig ist und in ihrer wirtschaftlichen Auswirkung der ersetzten Bestimmung – soweit als möglich und rechtlich zulässig – entspricht.

 

18. Informationen über Cookies

Das Unternehmen verwendet im Webshop Cookies, um den Besuch desselben attraktiv zu gestalten und die Nutzung bestimmter Funktionen zu ermöglichen. Hierbei handelt es sich um kleine Textdateien, die auf Ihrem Rechner abgelegt werden. Die erzeugten Cookies haben eine Verfallszeit von max. 3 Monaten.

Sie können Ihren Browser so einstellen, dass Sie über das Setzen von Cookies informiert werden, von Fall zu Fall über die Annahme entscheiden oder die Annahme von Cookies grundsätzlich ausschließen. Bei der Nichtannahme von Cookies kann die Funktionalität des Webshops eingeschränkt sein.

 

19. Zustimmung gemäß § 107 TKG

Der Kunde willigt ein, vom Unternehmen Nachrichten im Sinne des § 107 Telekommunikationsgesetz zu Werbezwecken zu erhalten. Diese Einwilligung kann vom Kunden jederzeit unter hello@supherb.shop widerrufen werden.